Die Rolle des Feuers in der menschlichen Evolution

Eine Studie zur kognitiven Evolution zeigt, dass Feuer eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des menschlichen Geistes spielte.

Autor: Helene Munk-Hansen

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Menschen fühlen sich instinktiv zum Feuer hingezogen. Es schafft ein Gefühl der Gemütlichkeit und wenn wir uns um die tanzenden Flammen versammeln, passiert etwas Magisches und das Feuer kann eine hypnotische Wirkung auf Kinder und Erwachsene haben.

Es hat jedoch einen Grund, weshalb wir diese Anziehungskraft auf Feuer erleben. Über Jahrtausende hinweg hat das Feuer einen schützenden und wärmenden Effekt auf den Menschen gehabt. Ursprünglich diente Feuer als Lichtquelle, als Schutz vor Raubtieren und es gab dem Mensch die Möglichkeit zu kochen und warm zu halten. Wenn wir heute Feuer machen, spüren wir ein Gefühl von Geborgenheit und Intimität, und das Feuer wird oft zu einem zentralen Punkt für die soziale Interaktion.

Feuer veränderte unser Schlafmuster

Laut einer Studie zur kognitiven Evolution weißt Feuer in der menschlichen Entwicklung nicht nur eine praktische Funktion auf. Es hat ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des menschlichen Gehirns gespielt. Der Psychologe Frederik L. Coolidge von der University of Colorado erklärt, dass die Erzeugung von dem künstlichen Licht des Feuers unser Schlafmuster verändert hat.

Da das Feuer die Raubtiere fernhielt, war es für den Menschen sicherer, sich mehr REM-Schlaf zu gönnen, in dem die Träume lebendiger sind und das Gehirn langfristige „prozedurale Erinnerungen“ stärkt, die es dem Menschen ermöglichen, Fähigkeiten zu speichern und zuvor gelernte Aufgaben zu wiederholen. Moderne Menschen verbringen 25 Prozent des Schlafes in der REM-Phase, verglichen mit bis zu 15 Prozent bei Affen, was unsere Fähigkeit verbessert hat, mehrstufige Aufgaben wie den Werkzeugbau zu erlernen.

Die Fähigkeit, über mehrere Dinge gleichzeitig nachzudenken

Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass Feuer unsere Fähigkeit gestärkt hat, über mehrere Dinge gleichzeitig nachzudenken und sie miteinander zu verknüpfen, wodurch wir uns komplizierte Pläne vorstellen und ausführen können. Laut dem Psychologen Matt Rossano von der Southeastern Louisiana University, entwickelten kleine soziale Gruppen diese mentale Fähigkeit vor etwa 100.000 Jahren um das Feuer herum.
Das Feuer hat es uns ermöglicht, anstehende Aufgaben zu lösen und hat damit hat eine wichtige Rolle in der Entwicklung des menschlichen Gehirns gespielt, wie wir es heute kennen.

Die Studie untersuchte die kognitive Evolution. Ein Gebiet, das Psychologie, Anthropologie, Neurowissenschaften und Genetik zusammenbringt. Quelle: Smithsonian.com.

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