Wirkungsgrad – So sparen Sie beim Heizen

Heizen Sie immer mit trockenem Brennholz. Feuchtes Holz verringert den Wirkungsgrad und Heizwert und Sie schmeißen somit Ihr Geld zum Fenster raus. Warum Sie immer mit trockenem Kaminholz heizen sollten und wie Sie so Umwelt und Geldbeutel schonen, erfahren Sie hier.

Autor: Line Nederby
Ild i brændeovn

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So nutzen Sie Ihr Kaminholz optimal

Der Wirkungsgrad des Kamins ist davon abhängig, wie viel Wärme man aus seinem Brennholz bekommt. Natürlich will man gerne soviel wie möglich für sein Geld bekommen. Die wichtigsten Voraussetzungen für einen hohen Wirkungsgrad sind, dass Sie:

  • mit trockenem Kaminholz feuern
  • richtig anfeuern und heizen
  • einen Kamin haben, bei dem Design, Aufbau und Technik darauf ausgelegt sind, so viel wie möglich aus Ihrem Brennholz herauszuholen.

Nutzen Sie Ihren Kamin voll aus

– verwenden Sie trockenes Holz

Heizen Sie mit Brennholz mit einem Feuchtigkeitsprozentsatz von über 18% hat, fällt der Wirkungsgrad des Holzes drastisch. Grund dafür ist eine unvollständige Verbrennung der Gase im Holz und der Wärmeverlust im Schornstein. Nasses Holz verringert einfach gesagt die Effektivität. Es wird mehr Energie benötigt, um das Wasser im Holz zum Verdampfen zu bringen. Die Wärme wird so schwach, dass man weder Holz noch Kamin vollständig ausnutzt.

Wenn Sie mit feuchtem Holz heizen,

  • erhalten Sie keine optimale Temperatur und Verbrennung in Ihrem Kamin
  • werden die Gase im Holz nicht verbrannt
  • erhalten Sie das Minimum an Wärme aus Ihrem Holz
  • verschwindet die Energie als Rauch in Ihrem Schornstein
  • verschmutzen Sie die Umwelt

Sie verringern den Wärmeverlust erheblich, wenn Sie mit so trockenem Holz wie möglich heizen und den Kamin richtig anfeuern und beheizen.

Hier erfahren Sie mehr über Test, die zeigen was passiert, wenn man mit nassem Brennholz heizt.

Richtig anfeuern – So geht’s

So testen Sie, ob Ihr Kaminholz trocken genug ist

Wusste Sie, dass…

Ein Kilo trockenes Brennholz (bei einer Feuchtigkeit unter 18%) enthält 5,32 kWh Energie unabhängig von der Holzart (einzige Ausnahme sind Birkenrinde und -äste, die 20% mehr Energie abgeben) (Mytting, Lars: Brænde). In Praxis gibt 1 Kg Kaminholz jedoch weniger Energie ab. Nämlich nur 3,5 kWh pro Kilo Brennholz. Grund dafür ist der Feuchtigkeitsanteil im Holz. Darüber hinaus nutzt ein Kaminofen das Brennholz nicht voll aus.

Wie Sie Ihr Kaminholz richtig trocknen, lesen Sie hier.

Ein neuer Kaminofen kann sich rentieren

Der Unterschied zwischen alten und neuen Kaminöfen und ihrer Wärmeabgabe ist erheblich.

Alte Öfen haben in der Regel eine Effektivität von 40-60%. Ein neuer Kamin hingegen liegt bei einer Effektivität von 75-80%. Offene Kamine können sogar bei nur 10-15% liegen (Mytting, Lars: Brænde).

Dank neuester Entwicklung, setzen moderne Kamine auch weniger Feinstaubpartikel frei als alte. Messungen des Technologischen Institutes zeigen, dass sich die Feinstaubfreisetzung in den letzen 10-12 Jahren um 60% verringert hat. Dazu kommt, dass moderne Öfen nur etwa 40-50% der Holzmenge benötigen, die ein alter Kamin braucht. Sollten Sie sich für einen Kamin mit Automatik entscheiden, stehen die Chancen gut, dass Sie Ihren Ofen effizienter bedienen und dabei noch Geld sparen. Der Unterschied zwischen einer optimalen und suboptimalen Bedienung Ihres Kamins kann 25-40% Ihres Holzverbrauches ausmachen.

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